Stadtarchiv Amberg

Stadtarchiv Amberg
Street / Number Paulanerplatz 17
Zip / City 92224 Amberg
Phone 09621 10-1827
Fax 09621 10-7827
Information
Opening hours

Mo. 8.00-12.30 Uhr;

Di., Mi. 8.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr;

Do. 8.00-12.00 Uhr und 13.00-17.00 Uhr

Fr. 8.00-12.30 Uhr

Internet http://www.amberg.de/kultourismus/heimat-geschichte/stadtarchiv
E-mail stadtarchiv@amberg.de
District Oberpfalz
County Amberg-Stadt
Publications

Minerva Handbücher, Archive im deutschsprachigen Raum, Berlin-New York2 1974, S. 27 f. - Johannes Laschinger, Zur Geschichte des Archives der Stadt Amberg. In: Verhandlungen des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg 13 (1993) S. 157-186. 

Beiträge zur Geschichte und Kultur der Stadt Amberg (=Schriftenreihe des Stadtarchivs Amberg):   

Bd. 1: Johannes Laschinger (Hg.), Der Winterkönig. Königlicher Glanz in Amberg. Vortragsreihe des Stadtarchivs Amberg zur Landesausstellung 2003, Amberg 2004.
Bd. 2: Amberg lässt grüßen. Amberger Ansichtskarten um 1900, Amberg 2005.
Bd. 3: Simon Gräß, Vom Spital zum Klinikum. Aus der Geschichte des Amberger Krankenhauses, Amberg 2005.
Bd. 4: Johannes Laschinger (Hg.), Archivische Schätze. Aus 975 Jahren Amberger Geschichte. Katalog zur gemeinsamen Ausstellung von Stadt- und Staatsarchiv Amberg vom 19.04. bis 31.05.2009, Amberg 2009.
Bd. 5: Johannes Laschinger (Hg.), Aus Ammenberg wird Amberg. Historische Vorträge aus 975 Jahren Amberger Geschichte, Amberg 2010.
Bd. 6: Stadtarchiv Amberg (Hg.), Facetten des Nationalsozialismus in der Oberpfalz. Ergebnisse des wissenschaftlichen Symposiums am 9. November 2013 in Amberg, Amberg 2014.
Bd. 7: Gerhard Kotzbauer, Zwischen Paradies und Arschkerben. Die Straßennamen in der Altstadt von Amberg. Ein Stück Ortgeschichte seit 1312, Amberg 2019.
Bd. 8: Johannes Laschinger (Hg.), Glaube und Herrschaft. Amberg und die Reformation. Vorträge zum Reformationsjubiläum, Amberg 2019.
Bd. 9: Laura Gebauer, Amberg und der Nationalsozialismus, Amberg 2019.

Johannes Laschinger (Bearb.), Denkmäler des Amberger Stadtrechts, Bd. 1. 1034-1450 (Bayerische Rechtsquellen 3, 1), München 1994; Bd. 2: 1453-1556, München 2004; Bd. 3: Privatrechtsurkunden von 1311 bis 1389, München 2012.

Johannes Laschinger, Amberg. Kleine Stadtgeschichte, Regensburg 2015.

Inventory

Ca. 3000 Urkunden (1294-1942): darunter 30 Kaiser-, 231 Herzogsurkunden, 23 Königsurkunden, 49 Bischofsurkunden (v.a. Regensburg und Bamberg).

Ca. 570 Amtsbücher (2. Hälfte 14. Jh.-1940): u.a. Ratsprotokolle (1432-1940), Ratswahlbücher (1465-1693), Stadtrechtsbücher (2. Hälfte 14. Jh.-1637), Bürgerbücher (1425-1722), Burggeding, Bauschau- und Wasserschaubücher (1567-1668), Privilegienbücher (2. Hälfte 14. Jh.-1767), Missiven (1535-1611), Schützenbücher und -protokolle (1550-1710), Gerichtsbücher des Stadtgerichts (1391-1568), Kopialbücher der freiwilligen Gerichtsbarkeit: Kauf und Verkauf von Immobilien (1379-1784), Testamente und Heiratsbriefe (1450-1742), Schuldverschreibungen (1488-1720); Stiftungen und Wohltätigkeitsanstalten (1430-1961); Bergwerks- und Hammerwesen (1415-1626); Kirchen- und Religionssachen (1381-1828); Zunft, Gewerbe und Handwerk (1540-1909).

Ca. 10.000 Rechnungen (1468-1929): u.a. Stadtkammer, Kirchen und Stiftungen, Berg- und Salzamt, Schulen.

Akten der kommunalen Verwaltung sowie weiterer Schriftgutbildner, wie des Spitals und der Messverwaltung Amberg (ab 1350).

Sammlungen: u.a. 24 Inkunabeln (1476-1497), ca. 40.000 Fotos, 8000 Plakate, Karten und Pläne, Lokalzeitungen (ab 1798).

Nachlässe: u.a. des Dr. Heinrich Aigner (Europapolitiker) und der Heimatforscher August Klarmann, Hans Hummel und Otto Schmidt.

Deposita: u.a. Musikalienarchiv des Amberger Orchestervereins "Sulzbeckia" (nur Notenmaterial), Zunftarchive der Schuhmacher und Schreiner; Nachlass H.E. Erwin Walther (Komponist; v.a. Noten und Partituren); Firma Foto Frey (Glasplattenarchiv); Vereinsarchive.

Archivgut der eingemeindeten Orte Ammersricht, Gailoh, Karmensölden und Raigering (ca. 1850-1972).

Ein Spezifikum der Geschichte Ambergs bildet die Zugehörigkeit der Stadt zum Herrschaftsgebiet der Kurfürsten von der Pfalz in den Jahren 1329 bis 1628, die sich auch in den Beständen des Stadtarchivs Amberg niederschlägt.

Den besten Einblick in das innerstädtische Leben gibt die seit 1432 mit nur geringfügigen Lücken erhaltene Serie der Ratsbücher. Sehr gut lässt sich im Falle Ambergs auch die Entwicklung eines eigenen Amberger Stadtrechts aus den im Stadtarchiv vorhandenen Quellen rekonstruieren.

Für die Geschichte der Reformation im Fürstentum der "heroberen Pfalz" war ihre Einführung durch den Rat der Stadt Amberg 1538 von entscheidender Bedeutung. Ein beredtes Zeugnis dieser Vorgänge gibt die Korrespondenz zwischen dem Rat der Stadt und den Reformatoren Martin Luther und Philipp Melanchthon in Wittenberg.

Ein besonderer Rang kommt dem Schriftgut zu, das die Geschichte des Amberger Bergbaus, die Verarbeitung der Erze in sogenannten Schienhämmern und den Eisenhandel dokumentiert. Nicht unerwähnt bleiben darf dabei die "Große Hammereinung" von 1387, eines der frühesten Kartelle der europäischen Wirtschaftsgeschichte.

Photo inventory

Fotosammlung des Stadtarchivs Amberg: Sammelbestand unterschiedlicher Provenienz mit Nachlässen einzelner Fotografen und Ankäufen. – Porträtfotografie von Personen des öffentlichen Lebens in Amberg; Fotodokumentationen zu Ereignissen zur stadtgeschichtlichen Entwicklung aus den Themenbereichen: Politik, Militär, Erster Weltkrieg, Kommunales, Feste, Kultur, Kirche, Wohltätigkeit, Wirtschaftsleben, Sport und Verkehr; Architekturaufnahmen, Straßen- und Platzansichten, Stadtansichten, Luftaufnahmen; Pressefotos und Postkarten; ca. 50.000 Aufnahmen aus der Zeit von ca. 1880 bis in die Gegenwart. – Positive (unterschiedliche Techniken), Negative, einige Glasplatten.

Nachlass Foto Frey: Nachlass der Amberger Fotografenfamilie Frey. – Porträt- und Atelierfotografie, darunter auch Personen des öffentlichen Lebens in Amberg; Ereignisfotografie von gesellschaftlichen Anlässen und Festen; Fotodokumentationen aus dem Wirtschaftsleben; Stadtbild- und Architekturfotografie mit Straßen- und Platzansichten; ca. 3000 Aufnahmen aus der Zeit von ca. 1880 bis 1960. – Glasplatten, Positive sowie zahlreiche digitale Aufnahmen.

Zur Liste