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#lostwords ‒ Abschiedsbriefe aus München-Stadelheim. Erste Erfolge bei der Suche nach Familien der NS-Hinrichtungsopfer

Letzte Worte nach über 80 Jahren gelesen Was wurde schon erreicht? •    Mit Unterstützung von Freiwilligen bereits 14 Familien gefunden  •    82-jährige Tochter eines Opfers hört erstmals vom Schicksal ihres Vaters •    Weitere Forschungen zu Abschiedsbriefen aus NS-Hinrichtungsstätten angeregt Vor rund neun Monaten startete die Kooperation zwischen den Staatlichen Archiven Bayerns und den Arolsen Archives zu den Abschiedsbriefen in den Hinrichtungsakten von NS-Opfern aus der zentralen Hinrichtungsstätte München-Stadelheim. Jetzt zogen die Kooperationspartner eine erste Zwischenbilanz für das Projekt #lostwords. Erfolgreiche Suche dank freiwilliger Unterstützung Mithilfe ihres europaweiten Netzwerks von Freiwilligen ist es den Arolsen Archives gelungen, binnen weniger Monate 14 Familien ausfindig zu machen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Informationen zu den Absendern der Abschiedsbriefe recherchiert. Erleichtert wird die Suche nach Angehörigen durch die oft ausführlichen Angaben in den Hinrichtungsakten, die im Staatsarchiv München aufbewahrt werden.   Ein Beispiel für die erfolgreiche Suche nach Hinterbliebenen ist die Recherche zu Lorenz Frühschütz, der am 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim hingerichtet wurde. Freiwillige fanden auf Social Media Spuren zu seiner Tochter. Die 82-jährige Helga Knott lebt heute auf Sardini

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Veranstaltungshinweise, Pressemitteilungen, Neues aus den Staatlichen Archiven Bayerns

#lostwords ‒ Abschiedsbriefe aus München-Stadelheim. Erste Erfolge bei der Suche nach Familien der NS-Hinrichtungsopfer

Letzte Worte nach über 80 Jahren gelesen Was wurde schon erreicht? •    Mit Unterstützung von Freiwilligen bereits 14 Familien gefunden  •    82-jährige Tochter eines Opfers hört erstmals vom Schicksal ihres Vaters •    Weitere Forschungen zu Abschiedsbriefen aus NS-Hinrichtungsstätten angeregt Vor rund neun Monaten startete die Kooperation zwischen den Staatlichen Archiven Bayerns und den Arolsen Archives zu den Abschiedsbriefen in den Hinrichtungsakten von NS-Opfern aus der zentralen Hinrichtungsstätte München-Stadelheim. Jetzt zogen die Kooperationspartner eine erste Zwischenbilanz für das Projekt #lostwords. Erfolgreiche Suche dank freiwilliger Unterstützung Mithilfe ihres europaweiten Netzwerks von Freiwilligen ist es den Arolsen Archives gelungen, binnen weniger Monate 14 Familien ausfindig zu machen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Informationen zu den Absendern der Abschiedsbriefe recherchiert. Erleichtert wird die Suche nach Angehörigen durch die oft ausführlichen Angaben in den Hinrichtungsakten, die im Staatsarchiv München aufbewahrt werden.   Ein Beispiel für die erfolgreiche Suche nach Hinterbliebenen ist die Recherche zu Lorenz Frühschütz, der am 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim hingerichtet wurde. Freiwillige fanden auf Social Media Spuren zu seiner Tochter. Die 82-jährige Helga Knott lebt heute auf Sardini

Fritz Gerlich. Erbitterter Gegner der Nationalsozialisten

Am Dienstag, 21. April 2026, wird im Bayerischen Hauptstaatsarchiv die kleine Ausstellung „Fritz Gerlich. Erbitterter Gegner der Nationalsozialisten“ eröffnet. Nachgezeichnet wird der Lebensweg des Archivars und Journalisten Fritz Gerlich (1883-1934), der wegen seiner politischen Auffassungen durch die Nationalsozialisten ermordet wurde. Mit der Übernahme des Chefredakteurspostens der „Münchner Neuesten Nachrichten“ machte Gerlich 1920 einen Karrieresprung. In dieser Zeit sympathisierte er mit dem aufkommenden Nationalsozialismus, von dem er sich allerdings nach dem Hitler-Putsch abwandte. Ende der 1920er Jahre geriet Gerlich in eine psychische, geschäftliche und familiäre Krise. Als die stigmatisierte Mystikerin aus Konnersreuth, Therese Neumann, zum Tagesthema der bayerischen Bevölkerung wurde, hielt Gerlich die Geschehnisse für einen Schwindel und wollte die Vorgänge durch einen Besuch widerlegen. Doch er kam verändert aus Konnersreuth zurück und ließ sich katholisch taufen 1930 kaufte und politisierte Fritz Gerlich die Wochenzeitung „Illustrierter Sonntag“. Mit Hilfe der Zeitung wollte er die Bevölkerung über die Gefahren des Kommunismus und des Nationalsozialismus aufklären. 1932 änderte er den Namen der Zeitung in „Der Gerade Weg. Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht“. Ein harter Kampf begann: Die Nationalsozialisten reagierten au

Veranstaltungsreihe „DREI um DREI"

Das Staatsarchiv Nürnberg zeigt Überraschendes und Kostbares. Drei Vorträge um drei Uhr - nächster Termin am 7. Mai 2026 Das Staatsarchiv Nürnberg musste im Frühjahr 2020 wegen der notwendigen Sanierung aus seinen Gebäuden in der Archivstraße 17 in Nürnberg ausziehen. Der Rückumzug wird mindestens bis 2030 dauern. Bis dahin können wir weder Archivführungen bieten noch Ausstellun­gen zeigen. Aus diesem Grund wenden wir uns mit einer Vortragsreihe an Sie. Unter dem Titel „Drei um Drei“ zeigen wir seit 2023 in bunter Mischung aus unseren reichhaltigen Archivalien Überraschendes und Kostbares, Augenfälliges und Folgenreiches, Alltägliches und Seltenes. Wir wenden uns zu dritt jeweils drei Themen zu und beginnen immer um drei Uhr nachmittags. Geplant sind drei Veranstaltungen pro Jahr. Am 7. Mai erwarten Sie folgende Themen: Der kleinste Bauplan im Staatsarchiv Nürnberg. Aus den Waldamtsakten der Reichsstadt (Dr. Daniel Burger) "Besonderen Umständen nach". Das Theaterwesen in Nürnberg am Ende des 18. Jahrhunderts und Emanuel Schikaneder (Dr. Markéta Grill-Hynešová, - Forschung gefördert von der Stadt Wien Kultur) Was ist deutsch? Aus dem Fall 8 der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse (Dr. Sanela Schmid)   Termine im Jahr 2026: Donnerstag, 12. Februar 2026, um 15.00 Uhr Donnerstag, 7. Mai 2026, um 15.00. Donnerstag, 12. November 20