Die Staatlichen Archive Bayerns

Aktuelles

Im Fokus

Eröffnung des Geschützten Virtuellen Lesesaals der Staatlichen Archive Bayerns

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, wird der Geschützte Virtuelle Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns feierlich freigeschaltet. In nur 25 Monaten realisierten die Staatlichen Archive Bayerns dieses äußerst anspruchsvolle Entwicklungsprojekt. Mit zahlreichen richtungsweisenden Lösungen für die Archivgutnutzung in digitaler Form positionieren sich die Staatlichen Archive Bayerns als innovativer und moderner Informationsdienstleister unter den Gedächtnisinstitutionen. Künftig werden alle Fachdienstleistungen von der Bestellung des Archivguts und dessen Einsichtnahme bis hin zur Schutzfristverkürzung und der Anforderung von Reproduktionen digital angeboten. Der Geschützte Virtuelle Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns (GVL) ist virtuell, da er nicht nur in den Lesesälen der staatlichen Archive, sondern auch orts- und zeitunabhängig über das Internet aufgerufen und genutzt werden kann. Er ist zudem geschützt, weil durch ihn auch Archivgut, das noch gesetzlichen Schutzfristen unterliegt, berechtigten Bürgerinnen und Bürger verlässlich online zugänglich gemacht werden kann. Zum Funktionsumfang des GVL gehören u.a. ein elektronischer Benutzungsantrag und eine digitale Benutzerverwaltung. Eine neu gestaltete Findmitteldatenbank erlaubt die digitale Archivalienbestellung sowie die automatisierte Bereitstellung und unmittelbare Einsichtnahme in digitale und retrodigitalisierte Archivbestände

Aktuelles

Veranstaltungshinweise, Pressemitteilungen, Neues aus den Staatlichen Archiven Bayerns

Logo der EDV Tage Theuern

EDV-Tage Theuern 2026

Museen und Archive in Krisenzeiten. Kulturgut bewahren – Daten sichern 16. – 18.9.2026 Haus der Bayerischen Geschichte | Bavariathek, Regensburg Ob Klimawandel, Cyberangriffe oder bewaffnete Konflikte – globale Krisenerscheinungen setzen Museen und Archive zunehmend unter Handlungsdruck. Im Zeitalter der digitalen Transformation geht es dabei nicht mehr nur allein um den Schutz des materiellen Kulturguts. Gefährdet sind ebenso digitale Repräsentationen sowie genuin digitale Unterlagen (born digitals) und digitale Metainformationen. Insofern müssen Daten-Souveränität, Notfallplanung, Risikoabschätzung und präventives Krisenmanagement als zentrale Aufgaben Kulturgut bewahrender Einrichtungen neu gedacht werden. Die EDV-Tage greifen diese Herausforderungen mit einem fachlichen Fokus auf Dokumentation, Datenmanagement, IT-Betrieb, digitale Zugänglichmachung und institutionelle Resilienz auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Krisen- und Notfallplanung vor dem Hintergrund neuer und teils diffuser Gefährdungslagen konkret umsetzen lässt – insbesondere unter der Prämisse, dass im Ernstfall vielleicht nicht alles bewahrt werden kann. Beiträge, unter anderem aus den Bereichen Risikoanalyse und Versicherungswesen, erweitern die Perspektive.  Ziel der Tagung ist es, praxisnahe Wege aufzuzeigen, wie Museen und Archive auch unter unsicheren Bedingungen handlungsfähig bleiben und ihr (digit

Präsentation der digitalen Quellenedition

Die Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und die Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns präsentieren die digitale Quellenedition der Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1955:  Die Protokolle des Bayerischen Ministerrats 1945-1962 - Das Kabinett Hoegner II (14. Dezember 1954 bis 8. Oktober 1957), Band 1: 1955 Herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften durch Andreas Wirsching und der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns durch Bernhard Grau. Bearbeitet von Oliver Braun. Mit dem neuen Band der Edition werden die Beratungen der bayerischen Staatsregierung aus einem Schlüsseljahr der Nachkriegspolitik frei zugänglich gemacht: Die Protokolle von 1955 dokumentieren zentrale politische Weichenstellungen und machen zugleich die Spannungen der damaligen Viererkoalition sichtbar. Erstmals erscheint ein Band der Edition ausschließlich online. Zusammen mit den bereits publizierten Bänden ist er frei zugänglich und ermöglicht einen transparenten Einblick in das politische Handeln der bayerischen Staatsregierung der Nachkriegszeit. Sämtliche Protokolle, ergänzende Quellen sowie die wissenschaftliche Einleitung stehen im Volltext mit Kommentaren zur Verfügung und werden durch digitale Verknüpfungen und Recherchefunktionen ergänzt. Neu ist die nun öffentlich zugängliche Registerdatenbank, die Personen, Or

Eröffnung des Geschützten Virtuellen Lesesaals der Staatlichen Archive Bayerns

Am Mittwoch, 22. Juli 2026, wird der Geschützte Virtuelle Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns feierlich freigeschaltet. In nur 25 Monaten realisierten die Staatlichen Archive Bayerns dieses äußerst anspruchsvolle Entwicklungsprojekt. Mit zahlreichen richtungsweisenden Lösungen für die Archivgutnutzung in digitaler Form positionieren sich die Staatlichen Archive Bayerns als innovativer und moderner Informationsdienstleister unter den Gedächtnisinstitutionen. Künftig werden alle Fachdienstleistungen von der Bestellung des Archivguts und dessen Einsichtnahme bis hin zur Schutzfristverkürzung und der Anforderung von Reproduktionen digital angeboten. Der Geschützte Virtuelle Lesesaal der Staatlichen Archive Bayerns (GVL) ist virtuell, da er nicht nur in den Lesesälen der staatlichen Archive, sondern auch orts- und zeitunabhängig über das Internet aufgerufen und genutzt werden kann. Er ist zudem geschützt, weil durch ihn auch Archivgut, das noch gesetzlichen Schutzfristen unterliegt, berechtigten Bürgerinnen und Bürger verlässlich online zugänglich gemacht werden kann. Zum Funktionsumfang des GVL gehören u.a. ein elektronischer Benutzungsantrag und eine digitale Benutzerverwaltung. Eine neu gestaltete Findmitteldatenbank erlaubt die digitale Archivalienbestellung sowie die automatisierte Bereitstellung und unmittelbare Einsichtnahme in digitale und retrodigitalisierte Archivbestände